Wer die Kinderlähmung für erledigt hält, macht sie gefährlich. Eine rotarische Delegation zeigt rund um den Welt-Polio-Tag, warum die letzte Meile der schwierigste Abschnitt im Kampf gegen Polio ist. Polio ist beinahe besiegt – und genau das macht die Krankheit so tückisch. Was aus dem Alltag gerät ... Wer die Kinderlähmung für erledigt hält, macht sie gefährlich. Eine rotarische Delegation zeigt rund um den Welt-Polio-Tag, warum die letzte Meile der schwierigste Abschnitt im Kampf gegen Polio ist. Polio ist beinahe besiegt – und genau das macht die Krankheit so tückisch. Was aus dem Alltag gerät, verliert leicht an Bedeutung. Doch ob die Kinderlähmung zur Fussnote der Medizingeschichte wird oder als Rückkehrerin Schlagzeilen schreibt, entscheidet sich jetzt. Rund um den Welt-Polio-Tag 2025 zeigte eine internationale Rotary-Delegation, dass man das Unsichtbare wieder sichtbar machen kann: in Genf, wo globale Gesundheit entschieden wird; in Vaduz, wo sie einst versagte; und in Luzern, wo sie zur kulturellen Botschafterin wird. Drei Stationen einer einzigen Botschaft: Erfolg braucht Wachsamkeit. Gerade auf der letzten Meile. In Genf besuchten die rotarischen Vertreter die WHO – jene Institution, die seit 1988 Partnerin von PolioPlus und damit Verbündete im wohl erfolgreichsten Public-Health-Projekt der Geschichte ist. WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus würdigte öffentlich Rotarys «unerschütterliche Entschlossenheit» und dankte für den Besuch anlässlich des Welt-Polio-Tages. Dass er dies sichtbar an einer globalen Öffentlichkeit adressierte, unterstreicht die politische Relevanz dieses Engagements. Die Botschaft aus der Spitze der Weltgesundheit ist deutlich: Der medizinische Sieg ist möglich, aber er wird nicht allein im Labor errungen.
Ein neues Inter Country Committee verbindet die Schweiz mit der Ukraine. Parallel dazu skizziert die Stiftung mine-ex ein Projekt, das den Menschen vor Ort zugutekommen soll. Am 14. Juli wurde in Rachiv, einer Kleinstadt in den Karpaten, ein neues Kapitel rotarischer Freundschaft aufgeschlagen: Mit ... Ein neues Inter Country Committee verbindet die Schweiz mit der Ukraine. Parallel dazu skizziert die Stiftung mine-ex ein Projekt, das den Menschen vor Ort zugutekommen soll. Am 14. Juli wurde in Rachiv, einer Kleinstadt in den Karpaten, ein neues Kapitel rotarischer Freundschaft aufgeschlagen: Mit der Unterzeichnung von Memorandum of Understanding und Gründungsurkunde wurde das Inter Country Committee (ICC) Schweiz–Ukraine offiziell ins Leben gerufen. Die Unterzeichner auf Schweizer Seite waren Thomas Seghezzi, Hansjörg Eberle und PRID Urs Klemm; auf ukrainischer Seite verantwortet Dirk Lustig das Komitee. Ebenfalls unterzeichneten DG Olha Paliychuk sowie der nationale ICC-Koordinator Sergii Zavadskyi – beide reisten dafür rund 15 Stunden mit der Bahn an. Begleitet wurde die feierliche Zeremonie von zahlreichen Vertretern verschiedener Rotary Clubs, die den besonderen Moment mitgestalteten.ICC+: Plattform für Engagement Das neu gegründete ICC+ versteht sich nicht nur als klassisches Bindeglied zwischen den beiden Ländern, sondern als Plattform für alle, die die Ukraine unterstützen möchten. Es fördert Netzwerke zwischen Schweizer Clubs, ukrainischen Partnern und weiteren rotarischen Organisationen, zeigt konkrete Wege des Engagements auf und hilft bei Herausforderungen. Und es will Erfolge sichtbar machen – als Ansporn für gemeinsames Handeln. Geplant ist, das ICC+ in Form eines Vereins zu organisieren, der Elemente eines ICC und einer Action Group verbindet. Damit entsteht ein flexibles Instrument, das rotarische Brücken baut und gleichzeitig konkrete Aktivitäten ermöglicht.mine-ex: Erfahrung und Eigenständigkeit Parallel zu den ICC-Initiativen engagiert sich die Stiftung mine-ex in der Westukraine. In Waschkivzi bei Chernivtsi soll ein bestehendes Rehabilitationszentrum ausgebaut werden: Heute können dort rund 70 Betroffene versorgt werden, benötigt würden jedoch mindestens 200 Plätze. Neben der medizinischen Versorgung geht es um weit mehr – um psychologische Begleitung, soziale Integration und die Chance auf berufliche Qualifizierung. Der Bedarf ist riesig: In der Ukraine leben Schätzungen zufolge mehr als 80000 Amputierte. Entsprechend wichtig sind Ausbildungsgänge in Orthopädietechnik und Programme zur beruflichen Reintegration. Mine-ex prüft hier Kooperationen mit internationalen Partnern. Auch der Umbau von Fahrzeugen für Menschen mit Behinderungen wird diskutiert. Die Stiftung bringt dabei ihre Erfahrung aus drei Jahrzehnten in Kambodscha und Afghanistan ein. Dort hat sie Rehabilitationsprogramme unterstützt, Fachkräfte geschult und Betroffenen Wege zurück ins Leben ermöglicht. Waschkivzi soll nun zu einem Modellprojekt werden, dessen Elemente auch in andere Regionen übertragen werden können. Wichtig bleibt die Eigenständigkeit: mine-ex handelt im Rahmen seines Stiftungszwecks, unabhängig von anderen Strukturen. Doch die Wege kreuzen sich – das ICC+ und mine-ex tauschen sich eng aus, unterstützen sich gegenseitig und schaffen Synergien. Die rotarische Diplomatie des ICC+ und die praktische Hilfe von mine-ex ergänzen einander und machen sichtbar, was Rotary leisten kann, wenn Strukturen und Projekte ineinandergreifen. Mit diesem doppelten Ansatz – Brückenbau und konkrete Hilfe – zeigt Rotary in der Schweiz, dass sein Engagement für die Ukraine weit mehr ist als eine spontane Reaktion auf den Krieg. Es ist das Versprechen, an der Seite der Menschen zu bleiben, die Unterstützung dringend brauchen – verbindlich, professionell und menschlich.
Was macht ein CICO eigentlich? Und was braucht es, damit Polaris im Cluballtag wirklich Wirkung entfaltet? Rot. Fredy Erismann teilt seine Erfahrungen und seine ganz persönliche Sicht. Die Abkürzung CICO steht offiziell für «Club Internet Communication Officer». Damit ist die Funktion zwar korrekt ... Was macht ein CICO eigentlich? Und was braucht es, damit Polaris im Cluballtag wirklich Wirkung entfaltet? Rot. Fredy Erismann teilt seine Erfahrungen und seine ganz persönliche Sicht. Die Abkürzung CICO steht offiziell für «Club Internet Communication Officer». Damit ist die Funktion zwar korrekt bezeichnet, ihre Bedeutung geht jedoch weit darüber hinaus. Aufgaben und Pflichten sind im Polaris-Support detailliert aufgeführt. Ob dies allerdings genügt, um die Möglichkeiten der Plattform im Cluballtag wirklich auszuschöpfen, bleibt eine offene Frage. Die Ansichten reichen von technikaffinen Informatikern bis zu Social-Media-Kennern – und nicht selten auch zu jenen, die der Digitalisierung skeptisch gegenüberstehen. Dabei ist Polaris viel mehr als ein Arbeitsinstrument des CICO. Die Plattform ist eine umfassende Verwaltungs- und Kommunikationssoftware, die nahezu alle Amtsträger im Club unterstützt – vorausgesetzt, sie wird genutzt. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Person des CICO, sondern auch die Haltung der Clubführung: Sie muss festlegen, wie Polaris eingesetzt werden soll und welchen Stellenwert es im Cluballtag erhält.Organisation schafft Wirkung Software allein genügt nicht. Damit Polaris seine Stärken entfalten kann, braucht es eine klare Organisation im Hintergrund. Im Rotary Club Allschwil–Regio Basel wurde dazu eine Task-Force gebildet, das Organigramm wurde überarbeitet und Funktionsbeschriebe für verschiedene Rollen wurden definiert. Ergänzt wurden diese durch einen Leitfaden für rotarische Anlässe sowie eine Checkliste für Projektleiter. Nach dem Corona-Unterbruch und der Umstellung vom CMS auf Polaris war diese Neuordnung dringend nötig, um Prozesse zu klären und Verantwortung sichtbar zu machen. Als praktische Hilfe wurde im Club zusätzlich auf der Startseite ein Button integriert: «Wo finde ich was?» Er führt die Mitglieder direkt zu relevanten Dokumenten und Bereichen innerhalb von Polaris – ein kleines Detail, das im Alltag grosse Wirkung entfaltet. Aus diesen Erfahrungen liesse sich die Rolle des CICO neu deuten: weniger als «Internet Communication Officer», vielmehr als «Internal Cooperation and Organisation». Ergänzt durch ein M – für «Mediator und Motivator». Denn in dieser Rolle vermittelt der CICO nicht nur zwischen Technik und Mitgliedern, sondern motiviert auch zur aktiven Nutzung des Systems.Dank und Perspektive Ein Wort des Dankes gilt dem Polaris-Team und den DICOs. Mit ihrem Engagement und den praxisnahen Webinaren bieten sie wertvolle Unterstützung für CICOs und Clubverantwortliche. Der Blick in die Zukunft zeigt: Polaris wird weiter an Bedeutung gewinnen. Mit Schnittstellen zu Programmen der internationalen Rotary-Gemeinschaft eröffnen sich neue Dimensionen. Rotary leistet weltweit Erstaunliches, doch noch immer weiss die Öffentlichkeit viel zu wenig darüber. Umso wichtiger ist es, die Instrumente zu nutzen, die Kommunikation und Organisation erleichtern. Auf einen Blick: PolarisAll-in-One Clubmanagement-Software für Rotary & Inner Wheel.Funktionen: Mitglieder- und Finanzverwaltung, Online-Zahlungen, Shops, Spenden, Eventorganisation, Newsletter, DokumentenarchiveAutomatische Synchronisation mit Rotary International (SEMDA-Schnittstelle)Datenhaltung ausschliesslich in der Schweiz, GDPR-konformBereits von mehr als 70000 Mitgliedern in Europa genutzt – mehrsprachig verfügbarNeu: Direkte Online-Zahlungen vereinfachen Beiträge, Events und Spenden.
Zwischen Distrikt und Weltverband gibt es eine Ebene, über die selten gesprochen wird: die Zone. Was auf den ersten Blick nach Bürokratie klingt, erweist sich als Scharnier und Schaltzentrale zugleich – und wird auch von Persönlichkeiten aus der Schweiz und aus Liechtenstein geprägt. Viele Rotarier ... Zwischen Distrikt und Weltverband gibt es eine Ebene, über die selten gesprochen wird: die Zone. Was auf den ersten Blick nach Bürokratie klingt, erweist sich als Scharnier und Schaltzentrale zugleich – und wird auch von Persönlichkeiten aus der Schweiz und aus Liechtenstein geprägt. Viele Rotarier kennen ihren Clubpräsidenten, manche auch den Governor. Doch wenn das Gespräch auf die «Zone» kommt, wird es meist still. Zone? Klingt nach Verwaltungsbezirken und Einteilungsplänen – kurzum: nach etwas, das weit weg ist. Dabei steckt dahinter eine Schicht, die für Rotary unverzichtbar ist. Und diese Schicht hat, man glaubt es kaum, ein Gesicht: Christine Büring. Die Rotarierin aus Deutschland sitzt seit Juli 2025 für zwei Jahre im RI-Board of Directors und ist damit so etwas wie das Haupt der Zonen 15 und 16, zu denen auch die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein gehören. Sie koordiniert, beruft Teams ein, verknüpft unsere Region mit Evanston und sorgt dafür, dass auch unsere Anliegen in der Zentrale Gehör finden. Dass es dafür überhaupt eine Struktur braucht, liegt auf der Hand: Rotary ist eine weltweite Organisation mit derzeit 36464 Clubs und 1150586 Mitgliedern. Dazu gesellen sich 9592 Rotaract Clubs, 17520 Interact Clubs und über 14000 Rotary Community Corps (RCCs) – eine Gemeinschaft, deren Vielfalt und Grösse beeindruckt und die ohne klare Strukturen kaum zusammenzuhalten wäre. Ordnung muss also sein. Clubs schliessen sich in Distrikten zusammen, Distrikte in Zonen. 34 solcher Zonen gibt es weltweit. Je zwei Zonen entsenden gemeinsam einen Direktor ins oberste Gremium, das Board. Ein Direktor ist dort nicht nur Mitglied, sondern Brückenbauer: zwischen der Weltorganisation und den rund 18 Distrikten mit insgesamt rund 75000 Rotariern und Rotaractern, für die er oder sie zuständig ist. Doch die Zone ist mehr als Geografie. Sie ist Dreh- und Angelpunkt für Menschen, die Verantwortung übernehmen. Die sogenannten Regional Leaders, ernannt vom RI-Präsidenten oder vom Stiftungs-Vorstand, sind für jeweils für drei Jahre im Amt. Sie kümmern sich um Mitgliederentwicklung, Foundation, Öffentlichkeitsarbeit, grosse Spenden oder Polio. Offiziell ernannt und in Evanstaon geschult sind die fünf Koordinatoren – doch sie alle arbeiten mit Teams, die die Ideen in die Fläche tragen. Dazu kommen die ZonenProjekt-Teams, die unsere Direktorin Christine Büring zur Umsetzung der Ziele zusammenstellt. Und hier beginnt es spannend zu werden: Unter den Verantwortlichen finden sich gleich mehrere Rotarierinnen und Rotarier aus der Schweiz und aus Liechtenstein. Allen voran PDG Ursula Schoepfer vom RC Allschwil-Regio Basel. Sie gehört zu den offiziell ernannten Regional Leaders und wirkt als Endowment und Major Gifts Adviser (E/MGA). Hinter diesem Titel verbirgt sich die Verantwortung, Clubs und Rotarier in Fragen grosser Spenden und Legate zu beraten: Wo stiften, wie anlegen, was bewirken? Schoepfer bringt Erfahrung und Fingerspitzengefühl ein, damit Rotarys philanthropische Energie nicht verpufft, sondern Zukunft gestaltet. Beatrice Landolt vom Rotary eClub 2000 unterstützt den Rotary Membership Coordinator Jan Mittelstaedt (RC Konstanz-Mainau). Ihre Stärke liegt in der Mitgliederentwicklung – von innovativen Strategien zur Gewinnung neuer Freunde bis hin zur Bindung derer, die schon dabei sind. Ebenfalls im internationalen Geflecht wirkt Oliver Rosenbauer vom RC Genève International. Er ist Teil des Teams von Christian Schleuss (RC Hagen/Westf.), dem Rotary End Polio Now Coordinator. Rosenbauer ist seit vielen Jahren eng mit PolioPlus verbunden und gilt als ausgewiesener Kenner der weltweiten Kampagne gegen Kinderlähmung PDG Alex Schär vom RC Muttenz-Wartenberg arbeitet im Team von Sabina Gärtner-Nitsche (RC Nürnberg-Neumarkt), die als Regional Rotary Foundation Coordinator fungiert. Sein Schwerpunkt: Wasserprojekte. Ein Thema, das für Rotary weltweit von zentraler Bedeutung ist – und in dem Alex Schär die Schweizer Perspektive mit Nachdruck vertritt. Verena Maria Neuhaus schliesslich steht Ulrike Vogt (RC Müllheim-Badenweiler) zur Seite, die als Rotary Public Image Coordinator wirkt. Ihr Feld ist die Kommunikation: Botschaften übersetzen, Sichtbarkeit erhöhen, Verbindungen schaffen – damit Rotary nicht nur tut, sondern auch wahrgenommen wird. Abseits der offiziellen Ernennungen vertraut Christine Büring auf ein Zonenteam erfahrener Köpfe, die sie selbst berufen hat, um die Arbeit in unserer Region zu stärken. Auch hier sind Schweizer Stimmen präsent. PDG Claudia Hendry vom RC Ufenau leitet das Regional Plan Team und koordiniert die Arbeit am Entwicklungsplan. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Finance Committee von Rotary International, in das sie der RI-Präsident persönlich berufen hat. PDG Daniel Marbot vom RC Zürich-Flughafen setzt Akzente im DACH Council für Vielfalt und trägt die Diskussion um Diversity, Equity & Inclusion aus Schweizer Perspektive in die Zone. Und Jonas Frieg vom Rotaract Club Baden hält als Vertreter von Rotaract Schweiz und Liechtenstein die Fahne der jungen Generation hoch – ein klares Signal, dass Rotary und Rotaract zusammengehören. Warum aber sollte all das den einzelnen Club interessieren? Ganz einfach: Weil die Zone dafür sorgt, dass Rotary weltweit als einheitliche Bewegung funktioniert, ohne den lokalen Boden zu verlieren. Sie bringt Fortbildungen, Seminare und neue Ideen in die Distrikte. Sie übersetzt Strategien in die Praxis und trägt gleichzeitig unsere Stimmen nach oben. Dass Rotarierinnen und Rotarier aus der Schweiz in dieser Struktur Verantwortung übernehmen, zeigt zweierlei: Auch kleine Länder haben Gewicht. Und die, die sich hier engagieren, sind keine fernen Funktionäre, sondern Menschen, die aus der Mitte von Rotary kommen. Viele waren selbst Governor, haben ihre Distrikte geprägt – und geben diese Erfahrung nun auf einer grösseren Bühne weiter. So gesehen ist die Zone kein fernes Gebilde zwischen Distrikt und Evanston, sondern ein lebendiger Resonanzraum. Und dass ausgerechnet aus der Schweiz und Liechtenstein so viele Stimmen hineinklingen, zeigt deutlich: Wir sind nicht nur Teil einer globalen Bewegung – wir gestalten sie aktiv mit.
Nach dem Tod des gewählten Präsidenten SangKoo Yun hat Rotary International seinen Nachfolger ernannt. Olayinka Hakeem Babalola, Mitglied des Rotary Clubs Trans Amadi (Nigeria), wird 2026/27 die Leitung der weltweiten Organisation übernehmen. Rotary International erlebte einen Sommer, der von einem ... Nach dem Tod des gewählten Präsidenten SangKoo Yun hat Rotary International seinen Nachfolger ernannt. Olayinka Hakeem Babalola, Mitglied des Rotary Clubs Trans Amadi (Nigeria), wird 2026/27 die Leitung der weltweiten Organisation übernehmen. Rotary International erlebte einen Sommer, der von einem schmerzlichen Verlust geprägt war. Am 11. August verstarb SangKoo Yun, Präsident elect für das Amtsjahr 2026/27, an den Folgen einer Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung. Bereits einige Monate zuvor hatte er die Organisation über seine Krankheit informiert und angekündigt, dass er sich zurückziehen müsse, um sich seiner Behandlung zu unterziehen. Mit grosser Würde schrieb er seinen Kollegen, dass er die unzähligen Reisen und Verpflichtungen, die mit dem Präsidentenamt verbunden sind, nicht wahrnehmen könne: «Trotz meines Willens, dieses Amt auszuüben, muss ich mich dem Rat meiner Ärzte beugen.» In seiner Botschaft bekräftigte er auch seine unerschütterliche Verbundenheit mit Rotary: «Es war mir eine grosse Ehre und Freude, unsere Organisation zu leiten. Ich werde weiterhin nach Kräften dienen, denn meine Liebe zu Rotary und mein Engagement für unsere Mission sind nach wie vor ungebrochen.» Sein Tod kurz nach dieser Ankündigung hat Rotarier weltweit tief bewegt. Der Präsident von Rotary International 2025/26, Francesco Arezzo, würdigte Yuns Weitsicht und Mut und erinnerte an seine vorbildliche Führungsstärke und seinen bedeutenden Beitrag zur Organisation. Vor diesem schwierigen Hintergrund trat der Vorstand von Rotary International zu einer Sondersitzung zusammen. Gemäss der Satzung und den Richtlinien der Organisation musste er einen neuen Präsidenten aus den Kandidaten wählen, die vom Nominierungsausschuss im August 2024 geprüft worden waren. Die Situation war beispiellos: Selten in der jüngeren Geschichte von Rotary musste ein Präsident sein Amt noch vor dessen Antritt niederlegen. Nach Beratungen entschied sich der Vorstand für Olayinka Hakeem Babalola. Der nigerianische Ingenieur, der 1988 seinen Abschluss machte, ist seit über 30 Jahren Mitglied von Rotary. Seine Wahl symbolisiert nicht nur die Kontinuität des rotarischen Engagements, sondern auch die Vielfalt einer wahrhaft globalen Organisation.
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Los ging es in den USA! Am 23. Februar 1905 wurde in Chicago der erste Rotary Club der Welt gegründet. Was als private Initiative von vier befreundeten Berufsleuten begann, sollte sich schon bald als echter "Verkaufsschlager" entpuppen: Am Ende des Ersten Weltkriegs zählte man rund um den Globus bereits 500 Rotary Clubs; bis 1921 sollte ihre Zahl auf 1000 verdoppeln.
Noch ehe in Wien und Hamburg, Frankfurt und Berlin die ersten Rotary Clubs entstanden, schlug der rotarische Gedanke in Zürich Wurzeln: So wurde am 5. Mai 1924 mit der Gründung des RC Zürich der Grundstein für die Entwicklung von Rotary im gesamten deutschsprachigen Raum gelegt. 1925 folgten weitere Clubs in Basel, Bern, Genf, Luzern und St. Gallen. 1957 wurde der erste Club im Fürstentum Liechtenstein gegründet.
Heute zählt Rotary in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein mehr als 13'250 Mitglieder in mehr als 220 verschiedenen Clubs in drei Distrikten (1980, 1990, 2000). Jeder Distrikt wird von einem Governor geleitet.
Distrikt 1990 - WestschweizDistrikt 1980 - ZentralschweizDistrikt 2000 - Ostschweiz und Liechtenstein
Rotary: Wer sind wir?
Rotary mobilisiert seine Mitglieder in fokussierten Schwerpunktbereichen. So können wir Wissen, Erfahrung und Ressourcen bündeln, um nachhaltige Lösungen zu finden - weltweit. Die sieben rotarischen Schwerpunktbereiche sind
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