Zwischen dem 3. und 6. September trifft sich die rotarische Welt in Palanga (Litauen). Das Ziel: zentrale Herausforderungen gemeinsam zu durchdringen, Erfahrungen zu teilen und konkrete Ansätze für mehr Wirkung zu entwickeln – in einem bewusst überschaubarem Rahmen. Die grossen Linien werden im Jun ... Zwischen dem 3. und 6. September trifft sich die rotarische Welt in Palanga (Litauen). Das Ziel: zentrale Herausforderungen gemeinsam zu durchdringen, Erfahrungen zu teilen und konkrete Ansätze für mehr Wirkung zu entwickeln – in einem bewusst überschaubarem Rahmen. Die grossen Linien werden im Juni in Taipeh gezogen: Die Rotary International Convention ist und bleibt der globale Höhepunkt des rotarischen Jahres. Dort werden Themen gesetzt, Visionen formuliert, Prioritäten sichtbar gemacht. Doch wer verstehen will, wie diese Ideen weitergedacht und in konkrete Arbeit übersetzt werden, muss nicht zwingend nach Asien reisen. Ein zweiter Blick lohnt sich – im September, an der Ostsee. Palanga, das traditionsreiches Seebad an der litauischen Küste, wirkt auf den ersten Blick beschaulich. Dünen, Kiefern, ein weiter Strand. Ein Ort, der eher zum Innehalten einlädt als zur grossen Inszenierung. Und gerade deshalb passt er erstaunlich gut zu einem Format, das weniger auf Bühne und mehr auf Austausch setzt. Der Rotary Action Summit steht exemplarisch für eine Entwicklung, die sich in den vergangenen Jahren zunehmend abzeichnet: Internationale Rotary-Treffen verändern ihren Charakter. Neben den grossen Conventions entstehen bewusst kleinere Zusammenkünfte, die weniger auf Repräsentation und stärker auf inhaltliche Vertiefung ausgerichtet sind. Basel, Rom, Bonn, Brüssel – die Orte und Bezeichnungen variieren, die Richtung ist klar: Rotary sucht nach Formen, die Austausch in Zusammenarbeit überführen. Palanga führt diese Entwicklung konsequent weiter. Der Summit ist kein Grossanlass, sondern ein bewusst kompaktes Format mit begrenzter Teilnehmerzahl. Gerade diese Begrenzung schafft eine Qualität, die in grossen Kongressen oft schwer zu erreichen ist: Verbindlichkeit im Gespräch, Tiefe im Austausch und die Möglichkeit, Themen tatsächlich weiterzudenken. Die inhaltliche Ausrichtung unterstreicht diesen Anspruch. Im Zentrum stehen Fragen, die viele Clubs und Distrikte seit Jahren beschäftigen: Mitgliederentwicklung unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen, die Messbarkeit und Nachhaltigkeit von Wirkung, strategische Planung über einzelne Amtsjahre hinaus sowie der konstruktive Umgang mit Konflikten. Es sind Themen, die vertraut sind – und gerade deshalb anspruchsvoll, weil sie sich nicht mit einfachen Antworten erledigen lassen. Der Mehrwert eines solchen Treffens liegt weniger in den einzelnen Programmpunkten als in ihrer Struktur. Foren, Workshops und moderierte Gespräche zielen darauf ab, Erfahrungen vergleichbar zu machen und Lösungsansätze konkret zu diskutieren. Was andernorts im Plenum skizziert wird, wird hier auf Arbeitsebene weitergeführt. Teilnehmer erhalten Einblick in unterschiedliche Herangehensweisen, lernen aus gelungenen wie gescheiterten Projekten und gewinnen Perspektiven, die sich unmittelbar in die eigene Clubarbeit, in Distriktinitiativen oder in konkrete Projekte übertragen lassen. Der Summit bringt dabei Teilnehmer aus unterschiedlichen Teilen Europas zusammen – von Nordeuropa bis Mitteleuropa. Gerade diese Mischung macht den Reiz aus: unterschiedliche Kontexte, unterschiedliche Antworten auf ähnliche Fragen. Hinzu kommt ein Aspekt, der oft unterschätzt wird: die unmittelbare Nähe zur internationalen Führungsebene. Mit Persönlichkeiten wie dem künftigen Rotary-Präsidenten Yinka Babalola, Past President Stephanie Urchick oder Holger Knaack ist nicht nur fachliche Expertise präsent, sondern auch die Möglichkeit zum direkten Austausch. Zwischen zwei Programmpunkten, vielleicht bei einem Kaffee oder einem Spaziergang entlang der Küste, entstehen Gespräche, die sonst kaum zustandekommen. Fragen, die in grösseren Formaten über Gremien laufen, lassen sich hier unmittelbar klären. Nicht jeder wird nach Palanga reisen, und das ist auch nicht nötig. Doch für Rotarier, die über den eigenen Club hinausdenken, die Entwicklungen im internationalen Kontext einordnen und eigene Themen voranbringen möchten, bietet ein solches Format einen klaren Mehrwert. Es schafft Zugang, vertieft Verständnis und stärkt die Fähigkeit, Verantwortung im eigenen Umfeld fundierter wahrzunehmen. Palanga ist damit kein Ersatz für die grossen Bühnen von Rotary; es ist ein Arbeitsraum. Und vielleicht gerade deshalb ein Ort, an dem sich deutlicher als anderswo zeigt, wohin sich die Organisation entwickelt: hin zu mehr Fokus, zu mehr Austausch auf Augenhöhe und zu einer Form von Zusammenarbeit, die Wirkung nicht nur formuliert, sondern vorbereitet. Anmelden können Sie sich hier.
Polio ist medizinisch besiegbar, politisch jedoch gefährdet. Christian Schleuss, End-Polio-Now-Koordinator unserer Zone, erklärt, warum der entscheidende Kampf nicht im Labor geführt wird, sondern in den Machtzentren der Welt. Es ist paradox: Die Welt ist so nah dran, Polio zu besiegen wie nie zuvo ... Polio ist medizinisch besiegbar, politisch jedoch gefährdet. Christian Schleuss, End-Polio-Now-Koordinator unserer Zone, erklärt, warum der entscheidende Kampf nicht im Labor geführt wird, sondern in den Machtzentren der Welt. Es ist paradox: Die Welt ist so nah dran, Polio zu besiegen wie nie zuvor – und doch muss man mehr denn je dafür kämpfen. Für Dr. Christian Schleuss, End-Polio-Now-Koordinator für Deutschland, die Schweiz und Liechtenstein, liegt die Antwort nicht im Labor, sondern in der Geopolitik. «Aus medizinischer und technischer Sicht kann Polio vollständig ausgerottet werden», sagt er. «Poliovirus Typ 2 und 3 sind Geschichte, nur Typ 1 zirkuliert noch, hauptsächlich in Afghanistan und Pakistan.» Hinzu kommt ein weiteres Risiko: In Ländern mit niedrigen Impfquoten können abgeschwächte Impfviren mutieren und dann bei Ungeimpften wieder Lähmungen verursachen – ein Problem, das verstärkt in Abwässern Europas überwacht wird. Gerade diese beiden Länder zeigen, worum es eigentlich geht: Impfkampagnen sind kein logistisches Problem, sondern eines der Stabilität. Sobald Regierungen schwach werden, gewinnen Viren Spielraum. Die Bilanz des Erfolgs ist beeindruckend: Vor Einführung von PolioPlus im Jahr 1985 erkrankten jährlich rund 350000 Kinder an der tückischen Krankheit. Heute geht man von weniger als hundert Fällen weltweit aus. Gleichzeitig fehlen rund sieben Milliarden US-Dollar im globalen Finanzierungstopf, um den Endspurt abzusichern – genug, um schon in wenigen Jahren ein historisches Ziel zu erreichen: Polio als zweite Krankheit nach den Pocken vollständig zu besiegen. Doch Erfolge können trügerisch sein. Abwasserfunde in europäischen Grossstädten zeigten zuletzt, wie gering die Distanz zwischen Triumph und Rückfall bleibt. «Wir dürfen uns nicht einlullen lassen», warnt Schleuss. Nutzt man die letzten Jahre nicht, könnte die Kinderlähmung zurückkehren – und im schlimmsten Fall wieder jährlich bis zu 200000 Kinder lähmen. Türöffner statt Zaungast: Die besondere Rolle von Rotary Rotary ist im Kampf gegen Polio mehr als ein Sponsor. Die Rotarier öffnen Türen, wo politische Zugänge versperrt sind, und schaffen Raum für medizinische Teams in Krisengebieten. Diese Türöffnerrolle hat oft über Impfkampagnen hinaus Wirkung entfaltet; sie bringt Gesprächspartner an einen Tisch, die sich sonst nicht begegnen würden. «Wir leisten damit nebenbei auch Friedensarbeit», erklärt Schleuss. Es ist der stille Teil der Bilanz, der selten auf Plakaten steht, aber ohne den der Fortschritt nicht möglich wäre. Und die Schweiz? Und Liechtenstein? Beide Länder sind poliofrei, doch Immunität ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Wer weniger impft, erhöht das Risiko. Die Pandemie hat gezeigt, wie schnell Impfbereitschaft bröckelt, wenn Krankheiten aus dem Blick geraten. Die rotarischen Aktivitäten rund um den Welt-Polio-Tag, vom WHO-Besuch in Genf über die Sensibilisierung in Vaduz bis hin zum KKL-Konzert in Luzern, sollen genau das verhindern: dass eine Krankheit erst dann sichtbar wird, wenn es zu spät ist. Als geduldiger Optimist glaubt Schleuss an die Kraft der internationalen Gemeinschaft. Sein Zeitplan ist klar: «Wenn wir jetzt dranbleiben, wenn politischer Wille und Finanzierung zusammenkommen, dann können wir 2029 oder 2030 sagen, dass Polio Geschichte ist.» Bis dahin gilt: Wachsamkeit ist die letzte Impfdosis.
Während er sich darauf vorbereitet, seine Stiftung zu schliessen, entwickelt Bill Gates seine bislang grössten Projekte. Im Mai stellte sich Bill Gates einer gewagten Herausforderung: Er will in den nächsten 20 Jahren fast sein gesamtes Vermögen spenden und gleichzeitig das von ihm gegründete phila ... Während er sich darauf vorbereitet, seine Stiftung zu schliessen, entwickelt Bill Gates seine bislang grössten Projekte. Im Mai stellte sich Bill Gates einer gewagten Herausforderung: Er will in den nächsten 20 Jahren fast sein gesamtes Vermögen spenden und gleichzeitig das von ihm gegründete philanthropische Unternehmen schliessen. Die Gates Foundation, Partner von Rotary in der Global Polio Eradication Initiative, hat in den ersten 25 Jahren ihres Bestehens bereits 100 Milliarden Dollar gespendet. Um jedoch endgültig schliessen zu können, muss die Stiftung nun das Tempo beschleunigen – und bis zum 31. Dezember 2045 mehr als doppelt so viel ausgeben. Der Kampf gegen Polio bleibt eine Priorität. Auf der Rotary International Convention 2025 in Calgary kündigten Rotary und die Gates Foundation an, dass sie gemeinsam 450 Millionen Dollar über drei Jahre investieren werden, um die Ausrottung der Krankheit zu unterstützen, und damit ihre langjährige Partnerschaft erneuern. Rotary wird weiterhin 50 Millionen Dollar pro Jahr sammeln, wobei jede Spende von der Gates Foundation verdreifacht wird. Um seine Entscheidung, seine Vision vom Vermächtnis der Gates-Stiftung und seine Pläne für die Zukunft besser zu verstehen, traf das Magazin ihn anlässlich seines 70. Geburtstags. Hier ist das vollständige Interview. Was macht Sie zum 25-jährigen Jubiläum der Gates Foundation am meisten stolz? In den letzten 25 Jahren haben wir aussergewöhnliche Fortschritte erlebt und hatten das Glück, mehr dazu beitragen zu können, als wir uns jemals hätten vorstellen können. Ich bin stolz auf die Partnerschaften, die dazu beigetragen haben, Leben zu retten – nicht nur die Globale Initiative zur Ausrottung der Kinderlähmung, sondern auch den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria sowie Gavi, die Impfallianz. Da Ihre Stiftung ihre Aktivitäten in den nächsten 20 Jahren schrittweise zurückfahren wird, in welchen Bereichen werden Ihre Mittel Ihrer Meinung nach die grösste Wirkung erzielen? Trotz der eben beschriebenen Fortschritte sehen wir uns mit den stärksten Gegenwinden in der Geschichte unserer Stiftung konfrontiert. Die Länder kürzen die Entwicklungshilfe um Dutzende Milliarden Dollar, was dramatische Folgen haben wird. Zum ersten Mal seit Beginn des Jahrtausends wird die Zahl der weltweit sterbenden Kinder steigen – eine unvorstellbare Tragödie. Deshalb brauchen wir Menschen, die sich für den Fortschritt engagieren – wie Rotarier –, um diesen tödlichen Kürzungen entgegenzuwirken und die Welt wieder auf den Weg des Fortschritts zu bringen. Wir setzen auf den Einfallsreichtum der Menschen – auf Forscher, Pflegekräfte, Lehrer und Landwirte, deren harte Arbeit bereits zu spektakulären Fortschritten geführt hat. Sie haben nicht aufgegeben, und wir auch nicht.Lösen, nicht verwalten Wie stellen Sie Nachhaltigkeit sicher? Das Ziel der Gates Foundation war es schon immer, Probleme zu lösen und nicht auf unbestimmte Zeit zu verwalten. Das bedeutet, den Menschen dabei zu helfen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, um die Herausforderungen zu bewältigen, mit denen sie konfrontiert sind. Trotz der aktuellen Schwierigkeiten bleibe ich daher optimistisch. Lassen Sie uns über einen Bereich sprechen, in dem dieses langfristige Engagement nach wie vor von entscheidender Bedeutung ist: den Kampf gegen Polio. Die Zahl der Fälle von Wildpoliovirus ist im Jahr 2024 gestiegen. Was macht Sie derzeit optimistisch, dass Polio ausgerottet werden kann? Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass das weltweite Programm zur Bekämpfung von Polio diese Krankheit ein für alle Mal besiegen wird. Was mich trotz der Schwierigkeiten optimistisch stimmt, sind die Innovationen, die Arbeit der Pflegekräfte an vorderster Front und das weltweite Engagement in diesem Kampf. Der Polio-Impfstoff der neuen Generation, nVPO2, trägt dazu bei, Epidemieausbrüche einzudämmen und schützt Kinder in unterimpften Gemeinschaften vor Lähmungen. Trotz des jüngsten Anstiegs der Fallzahlen dürfen wir die enormen Fortschritte nicht aus den Augen verlieren: Die Globale Initiative zur Ausrottung der Kinderlähmung hat das wilde Poliovirus in fast allen Ländern eliminiert und die Zahl der Fälle um mehr als 99 % reduziert. Dank unseres Engagements und mit der Hilfe von Partnern wie Rotariern aus aller Welt bin ich überzeugt, dass wir unser Projekt erfolgreich abschliessen können. Wie passt sich das Programm zur Bekämpfung der Kinderlähmung an die derzeitige politische und wirtschaftliche Instabilität an? Hat Ihre Stiftung ihre Vorgehensweise zur Ausrottung der Kinderlähmung geändert? Das Programm zur Bekämpfung der Kinderlähmung verfügt über langjährige Erfahrung in der Anpassung selbst an komplexeste Kontexte. Es arbeitet eng mit Regierungen und Gemeinden zusammen, um die Routineimpfungen auszuweiten und gleichzeitig das Ziel der Ausrottung im Blick zu behalten. Angesichts der Konkurrenz durch andere Gesundheitsprioritäten und des zunehmenden politischen und finanziellen Drucks wissen wir, dass wir heute vor grossen Herausforderungen stehen. Einige grosse Geldgeber reduzieren ihre Unterstützung für die globale Gesundheit, während neue Geldgeber ihren Beitrag leisten, was in dieser Phase von entscheidender Bedeutung ist. Wir passen uns weiterhin an, wie wir es immer getan haben: indem wir uns auf das konzentrieren, was funktioniert, und unsere finanziellen und personellen Ressourcen dort einsetzen, wo sie die größte Wirkung erzielen, um Polio endgültig auszurotten. Was ist die wichtigste Erkenntnis, die Sie aus Ihrer Erfahrung mit der Ausrottung der Kinderlähmung gewonnen haben? Ich habe gelernt, dass Fortschritte nur durch unermüdliche Zusammenarbeit möglich sind. Erfolg ist nur dann möglich, wenn Poliobekämpfer, Regierungsvertreter, Partner und Spender, darunter auch Rotary, gemeinsam daran arbeiten, dass unsere Impfhelfer Zugang zu allen Kindern haben, selbst in den entlegensten Regionen. Um Polio endgültig auszurotten, sind weitere Kooperationen dieser Art erforderlich, überall und wann immer die Krankheit wieder auftritt. Die Rolle der Rotary-Mitglieder als internationale Fürsprecher unserer Sache und als führende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Ausrottung der Kinderlähmung eine globale Priorität bleibt. Die Gates Foundation finanziert seit zwei Jahrzehnten technische Innovationen im Bereich der Polio-Impfstoffe, darunter die Entwicklung und Einführung von nVPO2. Was begeistert Sie am meisten an den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten? Investitionen in Innovationen sind wichtiger denn je. Wie bereits erwähnt, trägt nVPO2 bereits zur Eindämmung von Epidemien bei, und wir investieren in die Forschung an genetisch stabileren Impfstoffen, um künftige Generationen gegen Poliovirus-Varianten zu immunisieren. Diese Fortschritte ermöglichen es uns, die Übertragung schneller zu unterbrechen und mehr Kindern einen gezielteren Schutz zu bieten. Diese innovativen Impfstoffe geben den Gesundheitsfachkräften an vorderster Front bessere Instrumente an die Hand, um jedes Kind zu immunisieren und die Übertragung aller Formen von Polio endgültig zu stoppen. Warum hat sich die Gates Foundation für eine Zusammenarbeit mit Rotary entschieden? Was bringt diese Partnerschaft? Als Gründungspartner der Global Polio Eradication Initiative (GPEI) hat Rotary seit 1985 dazu beigetragen, fast 3 Milliarden Kinder in Hunderten von Ländern zu impfen. Seine Mitglieder haben unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit und beträchtliche finanzielle Mittel für den Kampf gegen Polio aufgewendet, und durch ihre Lobbyarbeit bei Regierungen konnten weitere Milliarden mobilisiert werden. Dank seines internationalen Netzwerks ist Rotary in der Lage, Impfstoffe zu transportieren und Gemeinden selbst unter schwierigsten Bedingungen zu mobilisieren. Dank der Führungsrolle von Rotary stehen wir kurz vor dem Erreichen unseres gemeinsamen Ziels: dass keine Familie jemals wieder Angst vor dieser Krankheit haben muss.Hoffnung als Antrieb Rotary misst der messbaren Wirkung seiner Projekte zunehmend Bedeutung bei. Haben Sie einige Ratschläge für unsere Mitglieder? Qualitativ hochwertige und zeitnah verfügbare Daten sind unerlässlich, sei es für die Entwicklung intelligenter Instrumente, die Verteilung von Impfstoffen oder Sensibilisierungsmaßnahmen. Dank der Fortschritte bei der Erhebung und Analyse globaler Gesundheitsdaten wissen wir heute viel mehr über die Ursachen der Kindersterblichkeit, die Orte, an denen diese Todesfälle auftreten, und die Gründe, warum manche Kinder anfälliger sind als andere. Durch die Umsetzung dieses Wissens konnten wir in den letzten 25 Jahren erhebliche Fortschritte erzielen, die Kindersterblichkeit senken und Leben retten. Investitionen in Daten sind eine hervorragende Strategie, um etwas zu bewirken. Die Messung unserer Wirkung und die Verwendung hochwertiger Daten als Grundlage für die Entwicklung von Programmen werden die Initiativen von Rotary noch effektiver machen. Welche Botschaft möchten Sie den Rotary-Mitgliedern mitgeben? Zunächst einmal vielen Dank für Ihre unermüdliche Unterstützung im Kampf gegen Polio. Die Führungsrolle, die Aufklärungsarbeit und das unermüdliche Engagement von Rotary haben die Welt an den Rand der Ausrottung gebracht – ein Ziel, das einst als unerreichbar galt. Vielen Dank an alle Rotarier für ihr jahrzehntelanges Engagement und ihre Partnerschaft. Dank Ihrer Bemühungen werden wir eines Tages in einer Welt leben, in der kein Kind mehr von dieser Krankheit betroffen ist. Wir hoffen, dass wir Polio noch lange vor der für 2045 geplanten Schließung unserer Stiftung endgültig besiegt haben werden.
The escalation in the Middle East has triggered a humanitarian avalanche. In Lebanon alone, more than 800,000 people are on the run, and the infrastructure is eroding. With a direct call for help, Rot. Emil J. Moawad and the Lebanese clubs are reaching out to the Rotary community in Switzerland. So ... The escalation in the Middle East has triggered a humanitarian avalanche. In Lebanon alone, more than 800,000 people are on the run, and the infrastructure is eroding. With a direct call for help, Rot. Emil J. Moawad and the Lebanese clubs are reaching out to the Rotary community in Switzerland. Some news does not reach us via the official tickers of international press agencies. It arrives directly, unfiltered, and without the protective protocol of diplomatic distance. It comes in the form of short videos of collapsed facades, voice messages with an undertone of shock, and WhatsApp images of families sleeping under the open sky in the streets of Beirut. With the plea for help that Emil J. Moawad (RC Beirut Cosmopolitan) directed to the Rotary network in mid-March, the distant crisis in the Middle East suddenly becomes a personal matter. It is a painful reminder that fellowship is not just a vocabulary word for fair-weather periods, but a promise that must hold precisely when the world falls apart. Lebanon, once celebrated as a cultural powerhouse and financial hub, resembles a pile of shards in March 2026. The raw numbers of the current escalation are monstrous: well over 800,000 displaced persons are wandering through the country, hundreds of deaths are to be mourned, and medical care is on the verge of collapse. For us Rotarians, these statistics are replaced by faces and biographies. When Moawad shares images of destruction, we do not just see anonymous rubble—we see the endangered life's work of friends who were just planning projects for water supply or solar energy and are now themselves searching for emergency shelters for their families. In his video appeal, Emil J. Moawad finds words that capture both the helplessness and the absolute determination on the ground: "The situation is now beyond catastrophic. There are no safe zones anymore. We are sleeping in schools, in gardens, on the sidewalks. We are not asking for pity; we are asking our Rotary family for the room to maneuver to ensure bare survival". The Moral Infrastructure of Trust Why does this call hit us so directly? Perhaps because Rotary in Lebanon has a history that goes far beyond short-term interventions. Lebanon is part of District 2452—an organizational powerhouse with more than 1,200 members in 74 clubs. The fact that we can react so precisely today is due to decades of preparatory work on site. In recent years alone, the global Rotary community has realized projects in Lebanon worth millions of dollars: water filtration systems for over 1,200 public schools, solar systems for hospitals and educational centers, as well as the massive renovation of health facilities after the devastating explosion in the port of Beirut. This existing infrastructure now serves as the basis for current aid. We are not starting from scratch; we are building on a network of trust and proven competence. The "Unite for Lebanon" initiative builds on this foundation. Initiated by the Rotaract Club Beirut Cosmopolitan and supported by the entire Rotary family in the country, the goal is as simple as it is efficient: direct networking between local clubs and international donors via the platform unite4leb.com. In a region where state structures are often characterized by instability, radical transparency becomes the most important currency. The initiative makes it possible to bring help without bureaucratic detours to where it is needed tonight: to the families who have found shelter in soccer stadiums or emergency camps. It is about the most elementary things—mattresses, blankets, medication, and clean water. The Responsibility of Leaving a Legacy "Displacement is an abstract term," was recently stated in a sociological discourse on modern crises. In Lebanon in March 2026, it loses all abstraction. It means the loss of privacy, the loss of security, and—most significantly—the loss of predictability. For us in Switzerland and Liechtenstein, this call for help is also an invitation to examine the core of our own self-understanding. When we speak of Rotary's "legacy," we rarely mean material possessions. We mean a conscious decision. It is not about "having," but about "leaving" an impact. Engagement in these times means enduring one's own powerlessness and yet planning the next logistical step. The fact that people in Lebanon are sleeping under the open sky today while we think about appointments and to-do lists creates a friction that we cannot resolve—but we can use it. The Four-Way Test is not a theoretical construct for the conference table here, but a daily question about fairness and the well-being of all involved. It is the simple, necessary action of friends for friends. And perhaps that is precisely the strongest answer we can set against a war: the tireless maintenance of human connections that do not break even when the ground gives way. Your Help Counts: Unite for Lebanon The initiative on unite4leb.com offers three targeted ways to support: Direct Financial Aid: For the emergency relief fund to provide for displaced families. Material Asset Missions: Support in procuring critical goods (beds, hygiene). Medical Support: Funding mobile clinics for care in emergency camps. Visit unite4leb.com for detailed project reports and direct donation opportunities.
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The first Rotary club was established in Chicago on February 23rd, 1905. At the end of the First World War there were already 500 Rotary clubs across the world; by 1921 that number had risen to 1000 around the globe. In Europe, too, the first clubs were set up, such as in Madrid and Paris for example. At the Rotary headquarters in Chicago there was an increasing desire to found a club in German-speaking Europe, which finally happened in 1924 in Zurich.
The Paris club was instrumental in the club's foundation and became its sponsor. In 1925 further clubs followed in Basel, Bern, Geneva, Lucerne and St. Gallen. The first club in the Principality of Liechtenstein was established in 1957.
Today Rotary has more than 13250 members in Switzerland and Liechtenstein across more than 220 different clubs. Each district is led by a district governor.
District 1990 - West SwitzerlandDistrict 1980 - Central SwitzerlandDistrict 2000 - East Switzerland and Liechtenstein
Rotary: Who are we?
Rotary mobilises its members in focused priority areas. This allows us to pool knowledge, experience and resources to find sustainable solutions - worldwide.The seven Rotary focus areas are
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